Content Management Systeme (CMS)
Was sind überhaupt Content Mangement Systeme?
Bis vor ca. 4-5 Jahren wurden Internetauftritte üblicherweise
in einer Programmiersprache wie HTML, PHP oder mit Flash erstellt. Die
Programmierer
verwendeten dazu Editiersoftware, wie z.B. Dreamweaver, Frontpage
oder Netfusion, weiterhin Bildbearbeitungsprogamme und jede Menge
Tools. War eine Seite programmiert, so wurde sie mittels eines FTP-Programmes
ins Web hochgeladen, also vom PC des Programmieres auf den Webserver
des Providers überspielt.
Für Sie als Kunden waren und sind alle diese erforderlichen Softwareprodukte
und deren Bedienung meist "böhmische Dörfer", Ihre
Kernkompetenzen liegen anderswo, sonst würden Sie uns nicht beauftragen.
Der Besucher Ihrer Webseiten hat es vergleichsweise leicht,
er benötigt
nichts weiter als einen beliebigen Browser, z.B. den Internet Explorer oder
Firefox , um im Internet zu surfen
und das Ergebnis zu betrachten.
Wünscht ein Kunde nun eine Aktualisierung seines Auftrittes, z.B.
einen neuen Termin unter dem Menüpunkt "Veranstaltungen",
so bittet er seine Internetagentur, diese Änderung einzupflegen.
Und wenn Sie, der Kunde das nun selber tun möchte?
Es würde den Vorgang abkürzen, der Termin wäre schneller
online und es wäre zudem kostengünstiger, wenn Sie
ein einfaches Instrument hätten, mit dem Sie solche kleinen Änderungen
an der eigenen Website selbst durchführen könnten.
Die Lösung dafür heißt Content Management System,
kurz CMS. Auch hier gibt es eine Vielfalt an Einzelprodukten
von "umsonst" bis "teuer".
Die CMS-Programme heißen z.B. WordPress, Joomla!, DRUPAL, TYPO3 usw.
Es sind die Programme, mit denen der vorhandene Webauftritt einmalig "umfunktioniert" wird,
so dass fortan jeder, der die Benutzerkennung hat, OHNE Programmier-
kenntnisse,
ganz einfach und
nur mittels Browser (und gegebenefalls Bildbearbeitungssoftware)
im bestehenden Auftritt Texte (und Bilder) tauschen und manchmal sogar
neue
Menüpunkte
einpflegen kann.
Die Leistungsfähigkeit der CMS-Programme ist unterschiedlich: alle
bieten Zusatzfunktionen wie Kontaktfomular, Fotogalerien, Gästebuch,
Statistiken. Wenige bieten ausreichend professionelle Module
wie Terminkalender, Adressverwaltung und Newsletter. Einige sind
schwach bei Mehrsprachigkeit, andere bieten keinen ausreichenden guten
Onlineshop.
Nur wenige der kostenlosen oder kostengünstigen CMS bieten umfangreiche
Möglichkeiten
der Rechtevergabe (beispielsweise bestimmten "Redakteuren" nur
bestimmte Seiten oder Seitenteile für Änderungen zu öffnen).
Je nach Anforderungen wird also für jeden Kunden ein anderes CMS
das OPTIMALE CMS sein.
Wozu braucht man noch die Agentur?
Ein CMS auszuwählen, zu installieren und für den Kunden mit
dessen individuellem Layout und Anforderungen anzupassen, dies erfordert
eine gehörige
Portion Know-how und
Einarbeitung. Wir sind der Meinung, dass man sich als Webenentwickler
nicht in mehr als drei, max. vier Systeme parallel einarbeiten kann
und sollte.
Man
kann
schon,
jedoch
meines Erachtens nicht
tief genug,
nicht professionell genug. Man
tanzt auf zu vielen Hochzeiten. Agenturen entscheiden sich
üblicherweise für wenige Systeme bzw. kooperieren mit Spezialisten.
Und
Kunden, die mit einem CMS nun alles selber machen möchten, also
auch die Installation, werden an dieser Stelle enttäuscht: Bis
das CMS "läuft",
benötigen Sie
wie gehabt gute Programmierkenntnisse, mindestens HTML, CSS, PHP, Javascript
und Bildbearbeitung.
Als Vergleich: Sie können sehr wohl ein Auto
fahren, werden aber kaum versuchen, das Auto alleine zu bauen ...
Sie möchten endlich auch ein CMS?
Kein Problem. medi-data hat sich bei komlexen Auftritten oder
solchen, die skalierbar sein müssen für TYPO3 entschieden.
TYPO3 ist barrierearm, suchmaschinenfreundlich und zukunftssicher. Für
Ihre TYPO3 Auftrite haben wir eine rein auf TYPO3 spezialisierte
Webentwicklerin im Team.
Bei mittleren Anforderungen setzen wir Joomla! ein. Seit
der Version 1.5 können wir auch hier von einem barrierearmen,
suchmaschinenfreundlichen CMS sprechen. Joomla! ist wesentlich einfacher zu installieren und
konfigurieren als TYPO3, daher ist die Erstellung eines Auftrittes hiermit
auch günstiger.
Grenzen erfährt es in der Rechtevergabe.
DRUPAL ist
in Planung und wir starten, sobald wir einen spezialisierten Programmierer
im Umkreis von 40 km gefunden haben.
Bei
kleinen Auftritten bzw. wenn die Anforderungen in etwa dem bisherigen
statischen Auftritt entsprechen, wählen
wir WordPress, eigentlich bekannt als Blog-System,
jedoch auch ein pfiffiges CMS.
Alle hier genannten CMS sind
in einem überdurchschnittlichem
Maß geeignet für Suchmaschinenoptimierung und barriereareme
Gestaltung von Webauftritten.
Alle sind OpenSource Software und damit kostenlos verfügbar.
Sie bezahlen also nur den Aufwand, Ihren Auftritt auf ein CMS umzustellen
und sich von uns einmal einweisen zu lassen, wie Sie fortan selbst Ihren
Auftritt pflegen. Sie brauchen uns danach nur noch, um größere
Veränderungen am Auftritt vornehmen zu lassen oder für künftige
Software-Updates, sofern überhaupt erforderlich.
Das hört sich toll an, wo ist der Haken?
Sie haben richtig vermutet, es gibt mögliche Haken.
1.
Manche CMS-basierte
Websites lassen sich weniger gut und weniger einfach für Suchdienste
optimieren. So muss der Kunde also im
Extremfall
entscheiden zwischen "gefunden werden" und "selber aktualisieren",
im Normalfall zwischen Kosten durch Eigenpflege sparen und gleichzeitig
einen höheren Aufwand bei der Erhaltung seiner Suchmaschinenpositionen
zu betreiben. Deshalb konzentrieren wir uns nur ausschließlich auf CMS,
die für
Suchmaschinen auch optimierbar sind.
2. Die Erstellung des Auftrittes ist zunächst etwas teurer. Einen
Auftritt auf ein CMS umzustellen ist im ersten Schritt der Entstehung
oder Umstellung ein einmaliger Mehraufwand gegenüber einer herkömmlichen
Programmierung.
Dieser Mehraufwand muss sich über eingesparte Aktualisierungen
erst amortisieren. Besteht nahezu kein Aktualisierungsbedarf, so
wäre
ein statischer
Auftritt vermutlich
auch
heute immer noch die kostengünstigere Wahl.
Jedoch: viele Agenturen
bieten keine statischen Auftritte mehr an. U.a. weil die laufende Webseitenbetreuung
ansonsten auch für die Dienstleister kaum mehr beherrschbar ist.
So auch
bei medi-data. Wir bieten seit Ende 2007 ausschließlich Auftritte auf
Basis von CMS an und begründen dies auch:
Sie würden heute auch kein
Auto mehr
ohne
Kat kaufen, obwohl eines ohne natürlich billiger wäre.
Ein
Internetauftritt mit CMS, das ist heute ganz einfach "State of
the Art".
Und wir drehen Ihnen 2008 kein Auto ohne Kat an.
Wenn Sie im Jahr 2008 noch einen Dienstleister finden, der Ihren Auftritt
komplett "flasht" oder gar mit Frames oder ganzseitigen Grafiken darstellt,
dann fragen wir Sie:
"Möchten Sie sich das nicht noch einmal überlegen?".
Denn
eine "Zulassung" bei Google & Co. oder bei physisch eingeschränkten
Menschen (z.B. Menschen mit Sehhilfen) bekommen Sie mit diesen veralteten
Programmiermethoden
niemals. Es verhält sich dann ähnlich, wie beim Auto ohne
Kat, das nämlich
steht in der Garage, da für den heutigen Verkehr nicht tauglich.
3. Ein CMS ist ein Softwaareprodukt und unterliegt üblicherweise Lizenzgebühren.
Man
braucht zwar nun nur noch diese eine Software plus ein Bildbearbeitungs-
programm, um Webseiten zu erstellen und zu pflegen,
aber ein
CMS kostet schon mal 2.000,- oder auch 20.000,- Euro.
Und wie bei jeder Software kommen in unregelmäßigen
Abständen Updates auf Sie zu. All dies also ein
Kostenfaktor, der Ihr Budget erheblich belastet.
Aber es geht auch ohne Lizenz- und Updategebühren:
mit OpenSource
Programmen - und
nur solche verwendet medi-data.
Weil Mitbewerber, die ausschließlich lizenzpflichtige und/oder
eigenentwickelte CMS anbieten
(proprietäre Software)
an
dieser
Stelle
regelmäßig "VETO" rufen,
möchte
ich das näher
ausführen:
- Natürlich gibt es jenes barrierearm codierte
eigenentwickelte "Ausnahme-CMS".
Aber doch nicht umsonst?!
- Natürlich
sind auch einige wenige dieser CMS sinnvoll und komfortabel
für Suchmaschinen optimierbar. Mir ist nur noch nie eines begegenet.
- Und: Sie binden sich mit einem proprietären
System an eine ganz bestimmte Internetagentur. Das ist ein bisschen wie "heiraten".
Vorbei ist es mit der Freiheit der Agenturwahl.
- Mit TYPO3, Joomla!, DRUPAL oder WordPRess haben Sie deutschlanweit
mindestes 800 Internetagenturen, aus denen sie wählen können und die
sich mit dem CMS auskennen. Es gibt für alle 4 eine große Entwicklergemeinde,
die sich stetige Weiterentwicklung kümmert.
Wer braucht ein CMS?
- Jeder Kunde, der selber per Browser aktualisieren möchte.
- Jeder Kunde, der ein hohes Aktualisierungsaufkommen hat.
- Jeder Auftritt, der groß ist
(mehr als 50 Seiten hat, Portale, Onlineshops mit vielen Artikeln).
- Jeder Kunde, der einen mehrsprachige Auftritt hat oder
plant.
- Jeder Auftraggeber, der mehrere Mitarbeiter zur Seitenpflege
einsetzt.
Ein CMS eignet sich also insbesondere für Auftritte, die langfristig
bestehen und einen hohen Aktualisierungsgrad haben und/oder für
große
Auftritte, die herkömmlich nicht mehr administrierbar
sind.
Also für jeden? Ja, für jeden.
Denn sehen wir der Wahrheit ins Gesicht:
sollte Ihr Internetauftritt nicht ohnehin ständig aktuell gehalten werden?
Falls Sie bislang zur "Fraktion der Statiker" gehört haben,
dann fragen wir Sie jetzt, warum Sie in den
vergangenen
Jahren
so selten
etwas an Ihrem Auftritt geändert haben.
- Vermutlich, weil keine Preise auf der Website waren?
- Weil keine
aktuellen
Angebote
dort gelistet wurden?
- Weil man weder Ansprechpartner noch Öffnungszeiten nannte?
- Weil es kein Kontaktformular gab, keinen Routenplaner?
- Weil
man sich genau mit dieser Strategie so prima um Aktualisierungen drücken
konnte?
- Ihren Webmaster
haben
Sie einmal jährlich kontaktiert,
um die Jahreszahl beim Copyright zu verändern oder weil eine neue
Impressumsvorschrift zum Update zwang?
Das ist kein Vorwurf. Wir verstehen das durchaus. Wir haben selbst eine
ganze Reihe solcher Kunden. Das ist nicht ungewöhnlich, denn genau
das WAR eine ganze Zeit "State of the Art".
Aber ist ein solcher Auftritt heute noch zeitgemäß? Kann
man damit erfolgreich sein? Generierten Sie damit wirklich
Neukunden über das Internet? Wir meinen eindeutig: NEIN! Und wem
Vergleichbares heute noch ausreicht,
der braucht vermutlich gar
keinen Auftritt.
Was kostet ein CMS?
Diese Frage gleicht der hier: "Was kostet ein Auto?"
Ein CMS-gesteuerter Auftritt
muss genau wie auch
herkömmliche
Programmierung individuell kalkuliert werden. Er ist etwas
aufwändiger
zu erstellen und daher auch in der Herstellung teurer (grob geschätzt:
1,5 Mal so hoch). Hat Ihr Aufritt eine geringe
Aktualisierungsfrequenz,
so dauert es lange (manchmal Jahre) bevor sich die Mehrkosten für
ein CMS amortisieren. Ist die Aktualisierungsfrequenz hoch, so sparen
Sie den Mehrpreis
schnell wieder ein.
Eine kleine Lösung (WordPress mit einem 10
Seiten Auftritt) gibt es suchmaschinenoptimiert bereits ab 1.250,- Euro,
eine
Lösung mit TYPO3 und einigen typischen Modulen beginnt ca. ab
2.200,- Euro.
Lassen Sie sich gerne ein individuelles Angebot
erstellen.
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